Wednesday, February 22, 2017

Was wär' der Tango ohne Berlin?

Wie ein Berliner Unternehmen dem Tango Beine machte

Ein Abriss


1. Lindström

Carl Lindström (1865-1932) richtet 1897 seine erste Werkstatt in Berlin ein, in der er Phonographen und Filmprojektoren herstellt. 1904 schließen sich Lindströms Werkstatt und die Berliner Salon Kinematograph Co. GmbH zur Carl Lindström GmbH zusammen. Die Geschäftsführer der Salon Kinematograph Co., Max Straus und Heinrich Zunz, übernehmen die Leitung des neuen Unternehmens; Carl Lindström ist für die technische Führung und Entwicklung verantwortlich.


1910 wird die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und an der Berliner Börse gehandelt. Lindström expandiert in den Schallplattenmarkt und erwirbt die Berliner Beka Record. Im folgenden Jahr wird die englische Fonotipia aufgekauft. Zu ihr gehören die Tochterfirmen Fonotipia Mailand sowie die Berliner Berliner International Talking Machine Comp. mit ihrer Marke Odeon.

Weitere Ankäufe erfolgen 1913 mit der Berliner Dacapo Record/Lyrophonwerke und der Favorite Record aus Hannover. Der Lindström Konzern ist damit zu einem der weltweit größtem Produzenten von Schallplatten angewachsen.

2. Max Glücksmann, 1908-1913

Max (Mordechai David) Glücksmann (1875-1946) kommt als 15-jähriger nach Buenos Aires und tritt als Lehrling in das Casa Lepage ein. Die Firma führt Foto- und Filmausrüstungen ein; später stattet sie die ersten Filmtheater der Stadt aus.

Max Glücksmann
1908 kann Glücksmann Casa Lepage kaufen. Obwohl mit dem Besitzerwechsel nun auch Phonoartikel der amerikanischen Firma Victor angeboten werden, orientiert sich die Geschäftsentwicklung vorrangig auf den Film. Glücksmann gründet eine Produktionsfirma für Dokumentarfilme und Wochenschauen. Bis 1930 wächst seine Firma zum marktdominierenden Filmtheaterbesitzer und Filmverleih in Argentinien, Uruguay und Paraguay an.

1913 eröffnet sich ein neuer Geschäftsbereich für Glücksmann: er wird Generalvertreter des Lindström Konzerns für dessen Marken Fonotipia und Odeon. Odeons Schallplattenkatalog ist anfänglich international, aber ab 1914 überwiegt das “repertorio criollo”. Zu den ersten Tango-Musikern, die Glücksmann unter Vertrag nimmt, gehören Eduardo Arolas und Roberto Firpo, dessen Orchester bis in die zwanziger Jahre den argentinischen Schallplattenmarkt für Tangos dominiert.

3. Der Tango in Paris

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt sich in Europa—zweifelsohne gefördert durch die Entwicklung der phonographischen Industrie—ein großes Interesse an Tanzmusik aus der neuen Welt. Es erreicht einen Höhepunkt im Tango, der sich zwischen 1911 und 1914 von einer Mode zu einer wahren Manie entwickelt, die sich über ganz Europa und Nordamerika ausbreitet.

In Deutschland erregt der Tango allgemeine Aufmerksamkeit im Jahr 1913, nachdem im Sommer in Baden Baden eine viel beachtete Tanzmeisterschaft abgehalten wird. In der folgenden Tanzsaison wird überall Tango gelernt und getanzt. Berlin wird zum Zentrum des Tangos. Hier wird mit Paris um die führende Rolle gewetteifert, die man durch internationale Meisterschaften zu ermitteln sucht.

Auch Buenos Aires wird vom Tangofieber beeinflusst. Während man sich anfangs darüber wundert, was die Pariser an diesem schlichten Tanz so fasziniert, folgt man bald dem Pariser Beispiel. Tanzschulen bieten Unterricht an, auf großen Tanzveranstaltungen werden Wettbewerbe ausgeführt und Tangos werden in zunehmendem Maße auf Schallplatten eingespielt.

Bilder aus der Tanzschule des Tangolehrers Carlos Herrera (Buenos Aires, 1913)

4. Weltmusik und die deutsche Schallplattenindustrie

Phonographen und Sprechmaschinen (Grammophone) werden anfänglich zur Aufnahme und Wiedergabe der menschlichen Stimme entwickelt. Es zeigt sich aber bald, dass Musikaufnahmen einen weit größeren Markt zur kommerziellen Erschließung darstellen.

Das Interesse, neue Dinge zu hören, wird schon früh in der Geschichte der Schallplatte als Vermarktungsstrategie aufgegriffen. Produzenten schicken Ingenieure in fremde Länder, um dort Aufnahmen zu machen. Diese werden dann an die Firma zurückgesandt, wo sie zu Schallplatten verarbeitet und verkauft werden.

Auch im Herkunftsland lassen sich die Schallplatten verkaufen, aber die Transportkosten schlagen sich negativ im Preis nieder. Zuzüglich gibt es oft Einfuhrzölle, die eingerichtet wurden, um einheimische Firmen vor der ausländischen Konkurrenz zu schützen. Die größeren deutschen Schallplattenfirmen wie Lindström gehen dazu über, in Ländern mit einem großen Verkaufsmarkt Fabriken aufzubauen, um so die Transportkosten und Zölle zu umgehen.


5. Atlanta

Atlanta ist eine Tochterfirma des Berliner Schallplattenproduzenten Dacapo Record GmbH / Lyrophonwerke. Zur Zeit des europäischen Tangofiebers richtet Atlanta ein Aufnahmestudio in Buenos Aires ein und vermarktet die Schallplatten vor Ort. Tango nimmt den wichtigsten Platz im Katalog ein. Schallplatten mit Tangomusik waren keine Neuheit in Argentinien. Es handelte sich aber meist um Tangolieder mit einfacher Begleitung. Atlanta bietet Tangos als Tanzmusik an. Die Firma gründete ihr eigenes Orchester „Atlanta“, nimmt aber auch andere Gruppen auf (z.B. das städtische Blasorchester, die Rondalla Vazquez, u.a.m.). Als ein noch heute geläufiger Name profiliert sich hier zum ersten Mal Roberto Firpo mit seinem Orchester.

Bekanntgabe der Firmenregistrierung

Atlantas Schallplatten werden nur in Argentinien verkauft. Die Musik, die aufgenommen wird, erreicht aber auch Deutschland. 1914 veröffentlichen die Berliner Lyrophonwerke (verbunden mit Atlantas Stammfirma, inzwischen auch zum Lindström Konzern gehörig) eine Liste von „original südamerikanischen Tangos“, gespielt von vier Musikgruppen aus Buenos Aires, unter denen sich das Orchester Atlanta und das städtische Blasorchester befinden. Es ist anzunehmen, dass die anderen Gruppierungen auch von Atlanta aufgenommen wurden. Auf einer Schallplatte spielt das „Argentinische Gaucho Quartett“ die Tangos „La Viruta“ und „Vamos a ver“ von Vicente Greco und Francisco Canaro. Beide Tangos finden sich auch auf einer der Atlanta Schallplatten, allerdings ohne Angabe der ausführenden Musiker.

Tango-Annonce der Lyrophone, September 1913


Atlanta existiert in Buenos Aires für kaum mehr als ein Jahr. An Atlantas Stelle tritt eine andere Tochterfirma des Lindström Konzerns: die Odeon.


6. Odeon und Glücksmann, 1913-1019

Odeon Schallplatten waren seit mindestens 1906 in Buenos Aires erhältlich. Alleiniger Vertreter für Fonotipia, Muttergesellschaft der International Talking Machine Comp. (Odeon), war Casa Tagini.

1913 werden Fonotipia und ihre Tochtergesellschaften dem Lindström Konzern eingegliedert. Im gleichen Jahr nimmt eine neue Lindström-Fabrik des Konzerns in Rio de Janeiro die Produktion auf. Die alleinige Vertretung für Odeon und Fonotipia in Argentinien, Uruguay und Paraguay übernimmt nun Max Glücksmann, der bisher nur Victor-Produkte ohne Exklusivrechte angeboten hatte.

Glücksmann verkauft jetzt auch Odeon Schallplatten und Grammophone. Bis 1914 bleibt das Schallplattenrepertoire international. Mit der Auflösung von Atlanta findet sich dann aber ein eausgiebige Liste von „Criollo“-Platten im Angebot. Roberto Firpo, vorher bei Atlanta, wird von Glücksmann unter Vertrag genommen und wird zum herausragendsten Tango-Komponisten und Orchesterleiter der nächsten 10 Jahre. Es ist wahrscheinlich, dass Glücksmann Atlantas Aufnahmestudio aufkaufte, denn von 1914 an werden Schallplatten in seinen Gewerberäumen aufgenommen.

Odeon-Annonce mit Tango, Buenos Aires, März 1914

Mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges wird es für deutsche Firmen zunehmend schwerer, sich am internationalen Handel zu beteiligen. Bis 1917 fährt Odeon fort, neue Schallplatten Buenos Aires herauszubringen. Danach werden Glücksmanns Musiker als „nationale Platten“ katalogisiert oder erscheinen unter dem Markennamen der Künstler („discos Gardel-Razzano“, „discos Roberto Firpo“, usw.) Es ist offensichtlich schwierig, unter Kriegsbedingungen die Vertragslage zu klären.

7. Glücksmann und Odeon, 1920-1923

1920 kündigt Glücksmann eine „sensationelle Neuigkeit“ an: die ersten Schallplatten mit international bekannten Künstlern, die in der „ersten und einzigen Fabrik“ Argentiniens hergestellt wurden. Der Lindström Konzern hat eine Fabrik, die modernste in Südamerika, in Betrieb genommen. Die vertraglichen Fragen sind geklärt; Glücksmanns Schallplatten erscheinen nun unter dem Markennamen „Disco Nacional“. Die Anzahl der Musiker, deren Aufnahmen angeboten werden, ist weiterhin gering. Die „Stars“ der Liste sind Roberto Firpo, das Gesangsduo Carlos Gardel und José Razzano und die Schauspielerin und Sängerin Lola Membrives.


Von 1922 an erscheint das Odeon Markenzeichen wieder auf den Schallplattenetiquetten. In einer Anzeige wird darauf hingewiesen, dass nur „Disco Nacional“ Schallplatten mit dem Odeon Markenzeichen authentisch sind.


Im folgenden Jahr erweitert sich das Repertoire der Nacional-Odeon. Neue argentinische Musiker werden unter Vertrag genommen, wie zum Beispiel Francisco Canaro, Pacho Maglio und Juan Carlos Cobián. Mit dem „Zigeunerorchester Sandor Jozsi“ ist auch Musik aus Deutschland vertreten. Sandor Jozsi ist ein Pseudonym für den Violinisten Dajos Béla, der ein Tanzorchester in Berlin leitete und bei Odeon unter Vertrag stand. Er wird mit seinem Jazz-Orchester zum festen Bestandteil der Odeon-Liste in Deutschland und Argentinien.

Odeon bleibt bis in die dreißiger Jahre ein wichtiger Verbindungspunkt zwischen Musik und Musikern in Argentinien und Europa. Odeon bietet Schallplatten von Firpo, Canaro, Fresedo und anderen in Europa zum Verkauf an. Wenn Glücksmanns Musiker nach Europa kommen—wie zum Beispiel Carlos Gardel—machen sie Aufnahmen mit Odeon. Dajos Béla, der als Jude 1933 Deutschland verlassen muss, siedelt sich in Argentinien an, gründet ein Orchester und komponiert Musik für Filme, die von Francisco Canaro produziert werden.

Sunday, February 19, 2017

Die Könige des Tango: Francisco Canaro




Canaro in Berlin

Ein Interview mit Francisco Canaro, dem Komponisten von “Cara Sucia” und “¡Sufra!”
[Geführt von Ernesto de la Fuente, Buenos Aires, 1928]



Wer erinnert sich nicht an „Cara Sucia“, den Tango Francisco Canaros, der vor ungefähr 12 Jahren außerordentlich populär war? Wer hat nicht irgendwann einmal seine heitere Musik gesummt, oder sich an einigen der schelmischen und gewagten Verse versucht, die zu ihm gehören? Wahrscheinlich haben nur wenige einheimische Tangos einen so schallenden Erfolg erlebt, wie dieses Stück Canaros, des unermüdlichen Komponisten, der heute in jeder Hinsicht die Gunst des Erfolges genießt. Heute lebt er, noch jung, zufrieden und ruhig in seinem Haus in Belgrano, wo er in Nächten der Inspiration, an seinem kleinen Harmonium sitzend, die harmonischen Noten seiner neuen Stücke auf dem Notenpapier niederschreibt.

—„Sind Sie ein glücklicher Mann?“ fragen wir ihn, während er uns eine ausgezeichnete Havanna anbietet.

—„Vollkommen,“ antwortet er. „Ich denke, in meinem Beruf kann ich nicht mehr verlangen. Ich glaube, es ist das Glück, dass mich immer begleitet hat, und ich wäre undankbare, wenn ich es leugnete oder versuchen würde, mehr zu fordern.“ 

—„Welches Ihrer Stücke hat Ihnen das schmeichelhafteste Resultat gebracht?“

—„'Cara Sucia', das damals um 1916 einen für mich unerwarteten Erfolg hatte, obwohl ich vorher schon einen großen Triumph mit 'El chamuyo' feiern konnte, das zum ersten Mal 1914 im Nacional Norte (dort wo heute das Gran Splendid steht) aufgeführt wurde.“

—„War es auch ein finanzieller Erfolg?“

—„So, dass mehr als 40.000 Schallplatten gepresst und um die 28.000 Kopien der Noten verkauft wurden, zu einer Zeit, in der Fälschung noch nicht so weit entwickelt war wie man es heute vorfindet, und in der die festgesetzten Preise noch wirklich einträglich waren.“

Dann erinnert sich Canaro an einen interessanten Vorfall, den „Cara Sucia“ auslöste. Er führte zu Gerichtsverfahren, in dem er beschuldigt wurde, die Musik plagiiert zu haben. Die Frage musste dem Kammergericht vorgelegt werden, das sein Urheberrecht bestätigte, nachdem interessante musikalische Gutachten eingeholt worden waren. Es war das erste Mal, das sich die Justiz mit einer Frage künstlerischen Eigentums beschäftigen musste.

—„Wie viele Tangos haben sie bis heute veröffentlicht?“ fragen wir ihn dann.

—„Mehr als einhundert ...“

—„Und welche von diesen war Ihrer Meinung nach die, die größten Erfolg hatten?“

—„'Sentimento Gaucho', der prämiert wurde, 'Nobleza de Arrabal', '¡Sufra!', 'Se Acabaron los Otarios', 'Federación', 'Pollito', 'Matasanos' und viele mehr.

—„Und als künstlerischer Erfolg, welcher war ihr größter Triumph?“

—„Meines Erachtens nach 'El Pajaro Azul', den ich vor kurzem veröffentlicht und mit dem ich einen revolutionären Versuch innerhalb der üblichen Formen unternommen habe. Ich glaube, der Moment ist gekommen, unserer populären Musik andere Aspekte zu geben. Meinem letzten Stück, das ich ein Tangofantasie nenne, habe ich versucht einen gewissen klassischen Charakter aufzuprägen. Ich habe die Verbindung mit einem Text, der möglicherweise nicht zu einer Komposition dieser Art passen würde, vermieden.“

—„Sind Sie überzeugt, dass keine unmittelbare Gefahr besteht, die populäre Begeisterung könnte nachlassen und den Untergang dieses Aspektes unserer nationalen Musik einleiten?“

—„Gar keine, und andererseits setzt sich der Tango erst jetzt in vielen Ländern Europas durch, in denen er vorher nichts weniger als missbilligt wurde.“

—„Außer in Paris.“

—„Natürlich. Dort ist Tango etwas Unentbehrliches für das Leben und die Freude der Stadt, die sich vergnügt. Man könnte fast sagen, es ist eine Notwendigkeit. Aber, in Deutschland zum Beispiel, dort findet er findet er täglich mehr Bewunderer. Das zeigt sich daran, dass man mich gebeten hat, ein echtes orquesta típica 'de gauchos' zu bilden, das bald in den wichtigsten Sälen Berlins Mal auftreten soll.“

—„Haben Sie als Leiter der Orchester, die sie zusammengestellt haben, interessante Erinnerungen an Ihren Aufenthalt im Ausland?“

—„Viele, besonders aus Frankreich, wo ich sogar zu einer populären Persönlichkeit wurde. Da ist es klar, dass man innerhalb der besonderen Welt derer, die das Leben zu einer fast unerschöpfliche Quelle von Freude und Wohlbefinden machen ...“

—„Vielleicht eine Anekdote Ihres Aufenthalts in Europa?“

Canaro denkt nach und lächelt.

—„Anekdoten, viele, jeden Tag, aber vielleicht kein Fall ist so interessant wie der, der sich in Berlin abspielte. Am Tag meiner Ankunft lud mich ein stattlicher Theaterproduzent der Stadt, der nur deutsch sprach, ein, einen 'Criollo'-Sänger in einem großen Cabaret zu hören, der jede Nacht argentinische Tangos mit enormem Erfolg aufführte. Wir gingen dort wie vereinbart hin und schließlich trat die so sehr erwartete Nummer auf. Ein Gaucho mit Bolas, Spornen und allem, was ein Gaucho haben muss, führte seine Nummer zu großem Applaus auf. Der Mann fing an, Tangos zu singen, die sehr gefeiert wurden, aber ich, obwohl ich versuchte gut zuzuhören, verstand nur das eine oder andere Wort. Von Neugierde angestochen ließ ich ihn an unseren Tisch einladen, und der 'gaucho argentino', wie er sich nannte, näherte sich kurz darauf.“

—„'¿Cómo le va, mi amigo, de qué pagos es Usted?' fragte ich ihn und klopfte ihm auf den Rücken. Der Mann wurde kreidebleich und mit inständig bittendem Blick antwortete er mir: 'Pardon, ne dites rien; d'argentain je n'ai que mes vêtements...'. Es war ein Franzose, als Gaucho verkleidet, der in Deutschland 'Amerika' vormachte. Wie Sie sehen, Tango ist eine ganze Industrie in Europa, und diese Industrie wird bald zu einer beträchtlichen Goldader für die werden, die den Elan und Wunsch haben, sie zu erschließen.“

Canaro ist heute ein wohlhabender Mann. Als wir über ihn als Privatmann sprechen, versucht er es nicht zu leugnen. Er investiert sein Vermögen in Immobilien, und von denen besitzt er schon eine so ansehnliche Menge, dass allein die Mieterträge es ihm erlauben würden, in Luxus und Annehmlichkeiten zu leben.

Die Schallplattenaufnahme ist eine seiner bevorzugten Beschäftigungen, vielleicht weil sie mehr einbringt. In dem Moment, in dem ein Tango Popularität erreicht, können gut bis zu 100.000 Kopien gepresst werden.

—„Gibt es vielleicht, Canaro, irgendein Geheimnis, um in einer musikalischen Karriere erfolgreich zu sein?“ fragen wir.


—„Eins,“ antwortet er uns; —„das populäre Gefühl verklären können.“